Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die AGB von Codemoon Studio – für Websites, Software, KI, Trading-Tools, Hosting und Support. Stand: Oktober 2026.
§ 1 Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Codemoon Studio, Inhaber Patrick Walter, [bitte ergänzen: Straße und Hausnummer], [bitte ergänzen: PLZ] [bitte ergänzen: Ort] (nachfolgend „Anbieter“), und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“) über Leistungen der Software- und Webentwicklung, Gestaltung, Beratung, Einrichtung, Hosting sowie Support und Wartung.
- Kunden im Sinne dieser AGB sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
- Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
- Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder Vertrag haben Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Vertragsschluss
- Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Anfrage.
- Auf Grundlage einer Anfrage erstellt der Anbieter ein individuelles Angebot in Textform (z. B. per E-Mail oder PDF). Sofern nicht anders angegeben, ist der Anbieter an sein Angebot 30 Tage gebunden.
- Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot in Textform annimmt (z. B. durch Unterschrift, Bestätigung per E-Mail oder Auftragsbestätigung) oder der Anbieter nach Auftragserteilung mit der Leistung beginnt.
- Der Leistungsumfang ergibt sich abschließend aus dem Angebot und gegebenenfalls einem gemeinsam abgestimmten Konzept bzw. Pflichtenheft.
§ 3 Leistungsumfang und Mitwirkungspflichten des Kunden
- Der Anbieter erbringt die Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Fachmanns nach dem bei Vertragsschluss aktuellen Stand der Technik. Er ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Subunternehmer und Dienste Dritter zu bedienen.
- Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugangsdaten, Lizenzen und Freigaben rechtzeitig, vollständig und kostenfrei zur Verfügung.
- Der Kunde versichert, dass er an allen von ihm gelieferten Inhalten (z. B. Texte, Bilder, Logos, Daten) die erforderlichen Rechte besitzt und dass diese nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen.
- Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, verlängern sich vereinbarte Termine angemessen. Dadurch entstehender Mehraufwand kann nach dem vereinbarten bzw. üblichen Stundensatz berechnet werden.
§ 4 Änderungswünsche und Zusatzleistungen
- Änderungs- oder Erweiterungswünsche nach Vertragsschluss, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, sind gesondert zu beauftragen und zu vergüten.
- Der Anbieter teilt dem Kunden vor der Umsetzung den voraussichtlichen Mehraufwand und mögliche Auswirkungen auf Termine mit. Die Umsetzung erfolgt erst nach Freigabe durch den Kunden in Textform.
- Im Angebot enthaltene Korrekturschleifen sind abschließend; weitere Korrekturschleifen werden nach Aufwand berechnet.
§ 5 Termine und Fristen
- Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich vereinbart wurden.
- Verzögerungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. höhere Gewalt, Ausfälle von Drittanbietern, fehlende Mitwirkung des Kunden), verlängern Fristen um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit.
§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen
- Es gelten die im Angebot genannten Preise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG; es wird daher keine Umsatzsteuer berechnet.
- Sofern nicht anders vereinbart, wird bei Auftragserteilung eine Anzahlung in Höhe von 50 % der vereinbarten Vergütung fällig. Der Anbieter beginnt mit der Arbeit nach Eingang der Anzahlung. Die Restvergütung ist mit der Abnahme fällig. Bei längeren Projekten können Teilzahlungen nach Projektfortschritt vereinbart werden.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB).
- Laufende Leistungen (z. B. Hosting, Support und Wartung) werden im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum berechnet.
- Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter nach vorheriger Ankündigung in Textform berechtigt, weitere Leistungen zurückzubehalten und gehostete Dienste bis zum Ausgleich der offenen Beträge zu sperren.
- Kosten für Dienste Dritter (z. B. Domains, Lizenzen, Server, API- und KI-Nutzungsgebühren, Plugins) trägt der Kunde, sofern sie nicht ausdrücklich im Angebot enthalten sind.
§ 7 Abnahme
- Werkleistungen (z. B. Websites, Software, Spiele, Indikatoren, Bots, Einrichtungen) werden vom Kunden abgenommen. Der Anbieter zeigt die Fertigstellung in Textform an und stellt die Leistung zur Prüfung bereit.
- Der Kunde prüft die Leistung innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung und erklärt die Abnahme oder teilt wesentliche Mängel konkret in Textform mit. Wegen unwesentlicher Mängel darf die Abnahme nicht verweigert werden; diese werden im Rahmen der Gewährleistung behoben.
- Die Leistung gilt als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb der Frist von 14 Tagen die Abnahme unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert (§ 640 Abs. 2 BGB). Ist der Kunde Verbraucher, tritt diese Wirkung nur ein, wenn der Anbieter ihn zusammen mit der Aufforderung zur Abnahme in Textform auf diese Folgen hingewiesen hat.
- Die Leistung gilt ferner als abgenommen, sobald der Kunde sie produktiv nutzt, insbesondere eine Website veröffentlicht („live schaltet“), Software im Echtbetrieb einsetzt oder Handelssoftware auf einem Echtgeldkonto verwendet.
- Mit der Abnahme ist die Leistung vertragsgemäß erbracht. Danach bestehen ausschließlich die gesetzlichen Mängelrechte nach § 10; ein Rücktritt oder eine Rückforderung der Vergütung wegen bloßen Nichtgefallens ist ausgeschlossen.
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
- Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
- Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz (z. B. per E-Mail, Telefon oder über die Website) geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung (Anhang A).
- Vorzeitiger Leistungsbeginn: Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und bestätigt er seine Kenntnis davon, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert, so erlischt das Widerrufsrecht, sobald der Anbieter die Leistung vollständig erbracht hat (§ 356 Abs. 4 BGB). Dies ist insbesondere mit der Übergabe bzw. Abnahme der fertigen Leistung der Fall.
- Wertersatz: Widerruft der Verbraucher, nachdem er den vorzeitigen Leistungsbeginn verlangt hat, hat er für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen Wertersatz zu leisten (§ 357a Abs. 2 BGB). Dieser bemisst sich nach dem vereinbarten Gesamtpreis im Verhältnis zum bis dahin erbrachten Leistungsanteil.
- Digitale Inhalte: Bei der Bereitstellung nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlicher digitaler Inhalte (z. B. fertige Indikatoren, Skripte, Vorlagen) erlischt das Widerrufsrecht mit Beginn der Bereitstellung, wenn der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung begonnen wird, seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt hat und der Anbieter ihm eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat (§ 356 Abs. 5 BGB).
- Die Erklärungen nach den Absätzen 3 und 5 gibt der Verbraucher bei Auftragserteilung in Textform ab (z. B. in der Auftragsbestätigung).
§ 9 Nutzungsrechte und Quellcode
- Der Anbieter räumt dem Kunden an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen mit vollständiger Bezahlung der Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vertraglich vereinbarten Zweck ein. Weitergehende Rechte (z. B. ausschließliche Rechte, Bearbeitung, Weiterverkauf, Unterlizenzierung) bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
- Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Anbieter; eine Nutzung vor vollständiger Bezahlung ist nur widerruflich gestattet.
- Die Herausgabe des Quellcodes bzw. offener Projektdateien schuldet der Anbieter nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
- Allgemeine Bausteine, Bibliotheken, Werkzeuge, Vorlagen und Know-how des Anbieters, die nicht individuell für den Kunden entwickelt wurden, verbleiben beim Anbieter und dürfen von ihm weiterverwendet werden.
- Für eingesetzte Open-Source-Komponenten und Dienste Dritter gelten deren jeweilige Lizenzbedingungen, die der Kunde zu beachten hat.
§ 10 Gewährleistung
- Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte mit folgenden Maßgaben: Der Anbieter ist zunächst zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neuherstellung nach seiner Wahl) berechtigt. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde nach den gesetzlichen Vorschriften mindern oder vom Vertrag zurücktreten.
- Mängel sind nachvollziehbar zu beschreiben und in Textform mitzuteilen. Ist der Kunde Unternehmer, gelten die Untersuchungs- und Rügepflichten des § 377 HGB entsprechend.
- Ist der Kunde Unternehmer, beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Abnahme. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche nach § 11 Abs. 1. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Fristen.
- Keine Mängel sind insbesondere: Fehler, die durch Änderungen des Kunden oder Dritter, unsachgemäße Bedienung, nicht abgestimmte Hosting- oder Systemumgebungen entstehen; Darstellungsunterschiede in nicht vereinbarten oder veralteten Browsern bzw. Geräten; sowie Beeinträchtigungen durch nachträgliche Änderungen an Diensten, Schnittstellen, Plattformen oder Betriebssystemen Dritter (z. B. Browser-, Broker- oder API-Updates).
§ 11 Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
- Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für mittelbare Schäden und Folgeschäden wie entgangenen Gewinn, soweit gesetzlich zulässig.
- Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger und gefahrentsprechender Datensicherung durch den Kunden ebenfalls eingetreten wäre.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von Erfüllungsgehilfen und Subunternehmern des Anbieters.
§ 12 Besondere Bestimmungen für Trading-Software, Indikatoren, Expert Advisors und Trading-KIs
- Keine Anlageberatung: Der Anbieter entwickelt ausschließlich Software nach den Vorgaben des Kunden. Er erbringt keine Anlageberatung, Anlagevermittlung, Vermögensverwaltung oder sonstigen Finanzdienstleistungen im Sinne des KWG oder WpIG und gibt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen ab.
- Keine Gewinnzusage: Der Anbieter schuldet die Umsetzung der vereinbarten Logik bzw. Strategie, jedoch keinen wirtschaftlichen Erfolg. Er übernimmt keine Gewähr für Gewinne, Renditen oder die Profitabilität einer Strategie. Ergebnisse aus Backtests, Optimierungen oder Demokonten sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
- Risikohinweis: Der Handel mit Finanzinstrumenten, insbesondere mit Hebelprodukten (z. B. CFDs, Forex, Futures) und Kryptowerten, ist mit erheblichen Risiken bis hin zum Totalverlust und bei Hebelprodukten gegebenenfalls darüber hinaus verbunden. Der Kunde handelt ausschließlich auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.
- Pflichten des Kunden: Der Kunde ist verpflichtet, jede Software vor dem Einsatz mit Echtgeld ausreichend in einem Demokonto zu testen, die Einstellungen (z. B. Positionsgröße, Stop-Loss, Risiko je Trade) eigenverantwortlich festzulegen und den Betrieb laufend zu überwachen. Für die Auswahl von Broker, Handelsplattform, Server und Internetverbindung ist der Kunde verantwortlich.
- Haftungsausschluss für Handelsverluste: Für Verluste aus Handelsgeschäften, entgangene Gewinne, Slippage, Requotes, Kursabweichungen, Ausfälle oder Änderungen von Brokern, Handelsplattformen, Datenfeeds oder Schnittstellen haftet der Anbieter nicht, es sei denn, ein Fall des § 11 Abs. 1 liegt vor.
§ 13 Besondere Bestimmungen für Krypto-, Blockchain- und Web3-Projekte
- Transaktionen auf einer Blockchain sind in der Regel unumkehrbar. Smart Contracts sind nach der Veröffentlichung häufig nicht mehr änderbar.
- Ein unabhängiges Sicherheits-Audit von Smart Contracts ist nur geschuldet, wenn es ausdrücklich vereinbart ist. Dem Kunden wird vor einer Veröffentlichung mit realen Werten ein externes Audit empfohlen.
- Der Kunde ist allein für die sichere Verwahrung von privaten Schlüsseln, Seed-Phrasen und Zugangsdaten verantwortlich. Der Anbieter verwahrt keine Kryptowerte des Kunden.
- Für Netzwerkgebühren, Kursschwankungen, Forks, Fehler oder Angriffe auf Blockchains, Wallets, Börsen oder Protokolle Dritter haftet der Anbieter nicht, es sei denn, ein Fall des § 11 Abs. 1 liegt vor.
- Die Prüfung und Einhaltung regulatorischer Anforderungen (z. B. MiCA, Geldwäscherecht, Steuerrecht) für das Projekt des Kunden obliegt dem Kunden.
§ 14 Besondere Bestimmungen für KI-Entwicklung, KI-Agenten und Automatisierung
- KI-Systeme arbeiten auf Basis von Wahrscheinlichkeiten. Ergebnisse können unvollständig, fehlerhaft oder unvorhersehbar sein. Der Kunde ist verpflichtet, Ergebnisse vor einer Verwendung mit rechtlicher, finanzieller oder sicherheitsrelevanter Bedeutung zu prüfen.
- Automatisierungen und KI-Agenten handeln nur innerhalb der vom Kunden freigegebenen Befugnisse. Der Kunde legt fest, welche Aktionen ohne menschliche Freigabe ausgeführt werden dürfen, und trägt die Verantwortung für diese Freigaben.
- Werden KI-Modelle oder Dienste Dritter eingebunden (z. B. Anbieter von Sprachmodellen), gelten zusätzlich deren Nutzungsbedingungen. Die anfallenden Nutzungskosten trägt der Kunde. Für Ausfälle, Änderungen oder Preisänderungen dieser Dienste haftet der Anbieter nicht.
- Der Kunde stellt sicher, dass er die zu verarbeitenden Daten rechtmäßig nutzen darf. Werden personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO).
§ 15 Besondere Bestimmungen für Hosting, Server und Windows-Server-Einrichtung
- Bei Hosting-Leistungen auf Servern des Anbieters strebt der Anbieter eine hohe Verfügbarkeit an. Eine bestimmte Verfügbarkeit ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist. Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster sowie Ausfälle, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (z. B. Störungen bei Rechenzentren, Netzbetreibern oder Angriffe Dritter).
- Der Kunde ist für die über seine Dienste veröffentlichten Inhalte allein verantwortlich. Rechtswidrige Inhalte sowie Nutzungen, die die Sicherheit oder Stabilität der Systeme gefährden (z. B. Spam, Malware, Angriffe), sind untersagt. Bei begründetem Verdacht darf der Anbieter betroffene Dienste vorübergehend sperren.
- Datensicherungen schuldet der Anbieter nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart sind. Unabhängig davon ist der Kunde verpflichtet, eigene Sicherungen seiner Daten vorzuhalten.
- Bei der Einrichtung von Servern (insbesondere Windows-Servern) stellt der Kunde erforderliche Software-Lizenzen (z. B. Windows-Server- und Zugriffslizenzen) bereit bzw. trägt deren Kosten. Nach Übergabe ist der Kunde für den sicheren Betrieb, die Vergabe von Zugängen und die Verwaltung von Passwörtern verantwortlich, sofern keine Wartung beauftragt ist.
- Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen seine Daten in einem gängigen Format zur Verfügung; danach dürfen die Daten gelöscht werden.
§ 16 Support- und Wartungsverträge (Laufzeit und Kündigung)
- Inhalt, Umfang und Reaktionszeiten von Support- und Wartungsleistungen ergeben sich aus dem gewählten Paket bzw. Angebot. Reaktionszeiten sind keine Behebungszeiten.
- Sofern nicht anders vereinbart, haben Support-, Wartungs- und Hosting-Verträge eine Mindestlaufzeit von einem Monat und verlängern sich jeweils um einen weiteren Monat, wenn sie nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der Laufzeit gekündigt werden. Ist eine längere Mindestlaufzeit vereinbart, beträgt diese höchstens 12 Monate; danach kann der Vertrag jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
- Die Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail). Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
- Leistungen außerhalb des vereinbarten Pakets werden nach Aufwand berechnet.
§ 17 Vertraulichkeit und Datenschutz
- Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen (z. B. Zugangsdaten, Geschäftsdaten, Strategien) vertraulich. Diese Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus.
- Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß seiner Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, wird ein Vertrag über die Auftragsverarbeitung geschlossen.
§ 18 Referenzen
- Der Anbieter darf den Namen bzw. das Logo des Kunden sowie eine Abbildung der erbrachten Leistung als Referenz auf seiner Website und in seinen Unterlagen nennen, sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht. Vertrauliche Inhalte werden dabei nicht offengelegt.
§ 19 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
- Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters ([bitte ergänzen: Ort]).
- Die Vertragssprache ist Deutsch.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Anhang A: Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Codemoon Studio, Patrick Walter, [bitte ergänzen: Straße und Hausnummer], [bitte ergänzen: PLZ] [bitte ergänzen: Ort], E-Mail: info@codemoonstudio.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Anhang B: Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An Codemoon Studio, Patrick Walter, [bitte ergänzen: Straße und Hausnummer], [bitte ergänzen: PLZ] [bitte ergänzen: Ort], E-Mail: info@codemoonstudio.de:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
_______________________________________________
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ____________________
Name des/der Verbraucher(s): ____________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________
Datum: ____________________
(*) Unzutreffendes streichen.
Stand: Oktober 2026